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Halsband, Peitsche, Knebel

Also, wir fuhren geschäftlich nach Berlin. Im Anschluss daran besuchten wir irgendwo in Berlin auf einen Hinterhof einen SM-Shop. Den hatten wir uns zwar schon gemeinsam im Internet angesehen, und wir hatten ebenso unsere Favoriten festgelegt. Aber zum Kauf fehlte einfach der Mut. Wahrscheinlich hatten wir wieder die Sorge, daß das Geld nicht reichen würde. Jedenfalls wusste Salli nichts davon. Es gab natürlich Diskussionen. Hättest mir ja auch sagen können, das wir da hin fahren wollen. Alles hinter meinem Rücken, was soll ich davon halten, usw. Also hingefahren, gestöbert, eingekauft. Ein rotes Lederhalsband mit Nieten für Salli, ein schwarzes für mich mit D-Ring und eine geflochtene Lederpeitsche. Ich war so aufgeregt und so voller Freude, weil wir das jetzt einfach gemacht haben. Die Halsbänder haben wir gleich am selben Abend vor dem Schlafengehen umgelegt und erst am Morgen wieder weggeräumt. Das hat alles verändert. Jetzt war es im Kopf endgültig klar. Wir leben SM. Es ist eine Veranlagung, was einem wahrscheinlich schon mit der Muttermilch weiter gegeben wurde. Es ist wie Linkshändigkeit. - Wir alle fünf sind Linkshänder, die Großeltern sind es auch.- Man kann sich eine Weile dagegen wehren, es verdrängen. Aber irgend bricht es aus einem heraus.

 

Seit dem pflegen wir auch eine andere Gesprächskultur. Es ist jetzt auch einfacher, zu sagen, was man sich vorstellt. Sowohl Salli als auch ich reden viel offener über unsere Phantasien. Das ist eine sehr wichtige Erfahrung, obwohl wir schon so lange miteinander Leben und auch über alles sprechen, was uns bedrückt oder erfreut. Hier war es sehr schwierig. Und um so schöner genießen wir die neue Offenheit.

 

Wenn Salli mir das Halsband umlegt - ein Ritual – gehe ich in eine andere Welt. Ich spüre echte Hingabe. Ich bin Ihr Sklave, ihr einfach erlegen. Es ist Befreiung, das Fallenlassen öffnet das Tor zu Seele, legt Gefühle frei. Alles fliegt. Es geht nicht mehr nur um Sex.

 

Später haben wir einen Knebel für mich gekauft und Lederfesseln für uns beide. Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Und es ist eine Erfüllung! Man ist tatsächlich auf Gedeih und Verderb auf den Partner angewiesen, nichts sagen können, einfach nur erleben.

 

Und dann die Peitsche. Ich gebe mich ihr hin und warte, was da auf mich einprasselt. Ich weiß nicht, was mich da mehr antörnt, die Erwartung auf den Peitschenhieb oder der Peitschenhieb selbst. Der erste Hieb, das tat gut. Der zweite, der dritte. Der fünfte oder zehnte oder wer weiß welcher,der war wirklich fett. Tief durchatmen. Jeder Schlag treibt mir den Schweiß auf die Stirn. Doch am Ende der Kick. Der gemeinsame Sex danach - so unbeschreiblich intensiv.

 

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